(djd/nl). Durchfall zählt zu den häufigsten Erkrankungen im Säuglingsalter. Experten raten: "Stellen Sie Ihr Kind auf jeden Fall einem Arzt vor, wenn es sechs Stunden nacheinander dünnen, wässrigen Stuhl hat oder zusätzlich unter Fieber und Erbrechen leidet." Denn Durchfall im Säuglingsalter ist keine Bagatelle - der Flüssigkeitsverlust kann lebensbedrohlich werden. Vorsicht ist auch bei Anti-Durchfall-Medikamenten angebracht: Präparate, die Erwachsenen helfen, können bei Babys und Kleinkindern leicht Verstopfungen oder einen Darmverschluss auslösen, und manche Wirkstoffe vertragen Babys nicht, weil ihre Leber sie noch nicht entgiften kann.
Welches Medikament ist also richtig? Ärzte empfehlen: "Ein Granulat aus der Apotheke (Tiorfan), das in wenig Wasser verabreicht werden kann, stoppt akute wässrige Durchfälle bei Säuglingen über drei Monaten schnell und zuverlässig."
Das Präparat bremst die übermäßige Wasser- und Mineralstoffausscheidung über den Darm und bannt damit das Risiko der Austrocknung. Untersuchungen zeigen: Mit dem Granulat ist der Babydurchfall im Durchschnitt nach gut einem Tag vorbei. Unbehandelt dauert er bis zu einer Woche. Und: Das Tiorfan-Granulat ist so gut verträglich, dass es sogar Säuglingen (älter als 3 Monate) unbedenklich verabreicht werden kann.
( Babydurchfall )
