(djd/nl). Wer in seinem Job viele Menschen trifft, möchte auch bei hitzigen Verhandlungen nicht, dass ihm der Schweiß aus allen Poren tritt. Doch wie kann man das verhindern? Für den Anfang helfen Tricks: Wenig gewürzte Speisen essen, am besten Kleider aus Baumwolle, Leinen oder Viskose tragen.
Als Hausmittel à la Pfarrer Kneipp gilt, den Tag über einen Liter Salbei-Tee zu trinken. Zusätzlich können Antitranspirantien die Ausgänge der Schweißdrüsen verengen. Wenn diese einfachen Mittel nicht greifen, will mancher Verzweifelte mit Botulinum-Gift die Schweißproduktion eindämmen oder lässt sich operativ die Drüsen entfernen. Doch diese Methoden sind aufwändig und teuer, Hautärzte würden dauerhafte Wirkung nicht garantieren.
Sie empfehlen vielen Patienten eine Therapie mit so genannten Iontophorese-Geräten, wie sie beispielsweise Dr. Hönle (Infos unter www.idromed.de) herstellt: Ein Gleich- oder Pulsstrom von 15 bis 20 Milli-Ampere, der auf angenehm prickelnde Weise durch den Körper geleitet wird, lässt den Informationsfluss zwischen Nerven und Schweißdrüsen langsamer fließen. Dafür taucht man Hände oder Füße in zwei Wasserbecken, zwischen denen Elektroden eine geringe Spannung aufbauen. Stellt der Arzt nach einigen Behandlungen fest, dass die Schweißdrüsen ihre Produktion gedrosselt haben, kann er das Gerät verschreiben - und die Krankenkasse übernimmt einen Großteil der Kosten.
( Körperpflege )
