Senta Berger klärt auf
(djd/nl). Es fängt scheinbar harmlos an. Doch plötzlich sind sie immer öfter da: Schmerzen beim Aufstehen oder beim Treppabsteigen. Arthrose lautet die Diagnose, die einen stetig fortschreitenden Gelenkverschleiß umschreibt. Wer jetzt nicht aktiv wird, der muss bald bei gewöhnlichen Bewegungen mit dauerhaften Schmerzen in der Wirbelsäule und in Hüft-, Knie-, Hand- oder Fußgelenken rechnen. In Deutschland sind bereits rund fünf Millionen Menschen chronisch davon betroffen. Doch dieses Leiden muss nicht sein.
Mit einer modernen Schmerztherapie, die auch ein gelenkschonendes Bewegungstraining umfasst, können Betroffene ein nahezu normales Leben führen - und zwar ohne hohes Risiko für unangenehme Nebenwirkungen (Infos unter www.stark-gegen-den-schmerz.de). Wirksame und zugleich gut verträgliche Medikamente, die so genannten COX-2-Hemmer wie der Wirkstoff Rofecoxib, sind nämlich in der Lage, den Schmerz deutlich einzudämmen.
Doch leider werden von vielen Ärzten oft noch Schmerzmittel verordnet, die mit starken Magen-Darm-Unverträglichkeiten einhergehen. "Das ist nicht akzeptabel", kritisiert die Schauspielerin Senta Berger. Die Schirmherrin der Initiative "Stark gegen den Schmerz" möchte allen Betroffenen Mut machen, ihren Arzt gezielt auf eine zeitgemäße Therapie anzusprechen. Ärzte und Gesundheitspolitiker regt sie indes im Sinne der Patienten zum Umdenken an.