(djd/nl). Mütter, die gestillt haben, erkranken deutlich seltener an Typ-2-Diabetes. Das fand jetzt eine Studie der renommierten Harvard Universität heraus. Die Forscher werteten Daten von mehr als 150.000 Frauen aus. Dabei stellten sie fest, dass ein Jahr Stillen das Risiko, an "Zucker" zu erkranken, um 15 Prozent senkt.
Wer zwei Kinder hat und stillt, hat daher ein um 30 Prozent geringeres Erkrankungsrisiko. Die genaue Ursache für diesen Schutzeffekt, der 15 Jahre nach der Babypause leider wieder schwindet, ist nicht bekannt. Nicht nur bei der Erforschung, auch bei der Behandlung des Typ-2-Diabetes gibt es große Fortschritte. Besonders die Möglichkeiten der so genannten ICT (intensivierte konventionelle Insulintherapie) erleichtern den Betroffenen den Alltag.
Zwar ist diese Insulintherapie mit einem höheren Aufwand verbunden, da der Blutzuckerspiegel regelmäßig gemessen und auch mehrmals täglich gespritzt werden muss, andererseits kann man die Behandlung so ganz auf die persönlichen Bedürfnisse einstellen. Für viele Patienten verbessert die Therapieform deutlich die Lebensqualität. Informationen über den aktuellen Stand der Insulintherapie vermittelt u.a. die Informationsbroschüre "Besser leben - dank Insulin" (kostenlos unter www.besser-leben-dank-insulin.de oder per Post - Postfach 330640, 80066 München).
( Diabetes )
