Hautkrebs erkennen und vorbeugen
(djd/nl). Auch dieses Jahr prophezeien die Meteorologen wieder einen Traum-Sommer und da versteht es sich von selbst, dass Sonnenanbeter sich vor zu viel Sonne schützen müssen. Doch das Wissen darum und aktiver Sonnenschutz sind zwei verschiedene Dinge. Während die Alarmstufe "rote Haut" deutliche Zeichen gibt, dass die UV-Strahlung zu intensiv war, sind andere Warnsignale weniger auffällig: Wenn sich die Haut stellenweise wie Sandpapier anfühlt, könnten es zum Beispiel Verhornungen, so genannte "raue Lichtschwielen" sein. Empfindliche Menschen sollten auf die verdickten, leicht schuppenden, weißlich-gelbbraunen Hornschichten an Gesicht, Händen oder auch auf der Glatze besonders achten. Denn es könnte sich bereits um eine aktinische Keratose, eine Vorstufe des "hellen Hautkrebses" handeln.
Die punktuelle Zerstörung der Haut durch schädliche UV-Strahlen vollzieht sich schleichend und es kann 10 bis 20 Jahre dauern, bis die Symptome sichtbar werden. Je früher die Hautkrankheit erkannt wird, desto besser die Heilungsaussichten - eine HautVisite beim Dermatologen bringt Klarheit.
Mittlerweile gibt es eine unkomplizierte und schmerzfreie Therapie ohne die üblichen bleibenden Pigmentflecken oder Narben: Mit einem entzündungshemmenden Gel, das den Wirkstoff Diclofenac beinhaltet, kann jeder Patient die betroffenen Stellen selbst behandeln. Die Kosten übernehmen die Krankenkassen. Nähere Informationen zur Gesundheitsinitiative HautVisite Fühlen – Sehen – Handeln finden Sie unter www.hautvisite.de.