(r-g-z/nl). „Am Dienstag erfuhr ich, dass ich trotz meines jungen Alters - 28 Jahre - Osteoporose habe.“ Mit diesen Worten beginnt der Brief einer Betroffenen an den Bundesselbsthilfeverband Osteoporose. Zum Glück ist die Stoffwechselerkrankung heute sehr gut mit so genannten Bisphosphonaten wie Alendronat - im marktführenden Medikament Fosamax - oder Risedronat behandelbar (Infos unter www.ratgeberzentrale.de und über die Initiative gegen Knochenschwund gebührenfrei unter 0800-1771107). Doch schon bei Risiko-Patienten kann zur Vorbeugung viel getan werden.
Solange die Knochen gesund sind, sollten sie durch Joggen, Walken, Tennis, Squash oder Fußballspielen belastet werden, um die Produktion von Knochensubstanz anzuregen. Liegt ein Osteoporoseverdacht oder bereits der Befund "Osteoporose" vor, ist Vorsicht geboten, damit die Knochen nicht brechen. Nach Absprache mit dem Arzt sollten dann sanfte Bewegung und eine gezielte Osteoporose-Gymnastik zum täglichen Programm gehören.
Auch kalziumreiche Nahrungsmittel dienen der Vorsorge. In zunehmendem Alter sind darüber hinaus Kalzium und Vitamin D als Nahrungsergänzung empfehlenswert. Wurde eine Osteoporose festgestellt, muss zusätzlich eine gezielte medikamentöse Therapie erfolgen, um den Knochenschwund aufzuhalten und Knochenbrüche zu vermeiden.
