Gesundheitskosten senken

(djd/nl). Zwei von drei gesetzlich Versicherten wollen künftig auf Generika setzen, damit bei den Zuzahlungen kräftig einsparen und so die Mehrbelastungen durch die Gesundheitsreform in den Griff bekommen. Das ergab eine Studie der ratiopharm GmbH. Das Unternehmen ist Spezialist für Generika, produziert also hochwertige Medikamente und bietet sie preiswert an. Vor allem Frauen sowie jüngere und höher gebildete Menschen zeigen keine Scheu davor, ihren Arzt oder Apotheker nach günstigeren Medikamenten zu fragen.

Die Kostenvorteile für die gesetzlich Versicherten liegen auf der Hand: Durch die Neuregelung der Zuzahlung bei rezeptpflichtigen Medikamenten können Versicherte mit Generika kräftig sparen. Beispiel Cholesterinsenker: Hier kostet das teure Markenprodukt 98,72 Euro. Das absolut wirkungsgleiche Medikament "Simvastatin" von ratiopharm schlägt mit 44,43 Euro zu Buche.

Für das nur halb so teure Generikum zahlt der Versicherte in der Apotheke 5 Euro aus der eigenen Tasche dazu; für den Namen des baugleichen Markenprodukts legt er mit 9,87 Euro fast doppelt so viel auf den Ladentisch. Auch bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten, die zu 100 Prozent selbst bezahlt werden müssen, schonen Generika das Portemonnaie - im Zweifelsfall den Apotheker fragen!