Zukunftsorientiertes Lernen

(djd/nl). Alles ändert sich, die Grenzen werden durchlässig, die Welt zunehmend international. Jungen Menschen bleibt nichts anderes übrig, als mitzuziehen und weltoffen und flexibel zu sein. Was sie jetzt brauchen, ist vor allem eine zukunftsfähige Erziehung. Das ist auch einer der Gründe, weshalb das starre Schulsystem der Bundesrepublik immer mehr ins Gerede kommt.

Erziehung muss die Kinder in die Lage versetzen, über Traditionen und herkömmliches Wissen hinaus in neuen Zusammenhängen zu denken, neue Chancen wahrzunehmen und Wissensgebiete miteinander zu verknüpfen. Waldorf-Pädagogik strebt eben dieses Ziel an. Seit jeher liegt es ihr fern, Kindern starre Regeln einzubläuen oder sie gar auszugrenzen, nur weil die Note nicht stimmt.

Heute bietet der Waldorfschulverbund das einzige Schulsystem mit weltweiter Verbreitung: Neben den 187 Einrichtungen in Deutschland gibt es derzeit weitere 445 Waldorfschulen im übrigen Europa und 249 Waldorfschulen in Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Afrika. Mit seinen Ideen hat Rudolf Steiner die pädagogische Idee wieder vom Kopf auf die Füße gestellt: Die Kinder sind nicht für den Stoff da, sondern der Stoff für die harmonische Entwicklung der Kinder. Nur so macht Lernen Spaß, und nur so werden Schüler bereit für eine sich schnell verändernde Welt.