(djd/nl). Gesetzlich Krankenversicherte bekommen die Gesundheitsreform inzwischen schmerzhaft zu spüren. Ob Brillen oder Pillen: Zahlreiche Leistungen wurden gestrichen, die Zuzahlungen haben sich teils deutlich erhöht. Doch die besonders einschneidenden Änderungen stehen noch bevor: Ab 2005 muss Zahnersatz separat und mit zusätzlichem Beitrag versichert werden - wahlweise bei der gesetzlichen Krankenkasse oder einem privaten Krankenversicherungsunternehmen.
Ab 2006 muss dann jedes Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung für die Finanzierung des Krankengeldes einen zusätzlichen Beitrag bezahlen. Beim Zahnersatz sollten gesetzlich Versicherte möglichst bald auf einen vorteilhaften "Frühbucher"-Vorteil setzen. Mit der "ZahnPrivat-Garantie" (Infos unter 0180-112288) kann man sich beispielsweise bei der Allianz Privaten Krankenversicherung schon heute das Recht sichern, ab der 2. Jahreshälfte 2004 aus bestimmten Zusatztarifen zur gesetzlichen Krankenversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung in einen neuen Zahnersatztarif zu wechseln.
Dieser wird Leistungen enthalten, die deutlich über das hinausgehen, was die gesetzlichen Krankenkassen künftig als Basisschutz bieten. Wer erst zum Jahreswechsel einen privaten Zusatz-Versicherungsschutz für seine Zähne sucht, geht das Risiko einer Gesundheitsprüfung auf der Basis eines möglicherweise schlechteren Gesundheitszustands ein.
