Tagesgeld statt Sparbuch
(djd). Beim Thema Geldanlage gehen viele Bundesbürger inzwischen wieder ganz auf Nummer sicher. Zum einen haben viele an den Börsen in den vergangenen Jahren bitteres Lehrgeld zahlen müssen, zum anderen sollte der Notgroschen für dringende Anschaffungen stets "flüssig" sein. Eine Rückkehr zum guten alten Sparbuch ist dennoch nicht nötig. Inzwischen gibt es nämlich längst profitablere Alternativen, um sein Erspartes sicher anzulegen und dabei liquide zu bleiben.
Zum Beispiel Tagesgeldkonten. Besonders günstige Konditionen bieten Direktbanken. Der Grund: Sie verzichten auf ein aufwändiges Filialnetz und geben die so eingesparten Kosten an ihre Kunden weiter. Bei der Volkswagen Bank direct beispielsweise (www.volkswagenbank.de; Info-Hotline 0180-3774773) heißt das Tagesgeldkonto "Plus Konto". Hier bekommt der Kunde je nach Anlagehöhe Zinsen zwischen 2,00 und 2,25 Prozent p.a. Es gibt weder eine Mindesteinlage, noch sind Kontoführungsgebühren zu entrichten. Anfallende Zinsen werden anders als bei Sparkassen jeden Monat gutgeschrieben.
So profitiert der Anleger stärker vom Zinseszins-Effekt, denn die gutgeschriebenen Zinsen werden jeweils schon mitverzinst. Wer seine gesamte Kontoführung ausschließlich online abwickelt, für den sind sogar 0,15 Prozent p.a. mehr drin.