Kein Durchblick im Schilderwald

(djd/nl). Auf dem Weg in die Ferien können sie zur echten Spaßbremse für Autofahrer werden: rätselhafte, widersprüchliche und irreführende Verkehrsschilder. Laut einer aktuellen Emnid-Umfrage im Auftrag von Renault Deutschland finden 47 Prozent der Bundesbürger die 20 Millionen Verkehrsschilder auf Deutschlands Straßen verwirrend. Gerade mal für die Hälfte der Bevölkerung bieten sie demnach eine gute Orientierung.

Nach eigenen Angaben finden sich jüngere Menschen besser zurecht als ältere - und Frauen wissen eher als Männer, wo's langgeht im dichten Schilderwald. Die Zeichen stehen auf Veränderung: Neue, nutzerfreundliche Konzepte sind nicht nur für die Verkehrsleitsysteme in Deutschland gefragt. Für frischen Wind in der Verkehrsarchitektur sorgt seit fünf Jahren der Renault Traffic Design Award. Mit dem Wettbewerb bringt der Automobilhersteller neue Trends ins Rollen und fördert unkonventionelle Ideen für öffentliche Plätze und Parkhäuser, Brücken oder Bushaltestellen.

Die zunehmend kreative, helle und freundliche Gestaltung kommt bei der Bevölkerung an. 72 Prozent der Befragten finden die Verkehrsarchitektur heute "sehr schön" oder "eher schön". Zu den dringlichsten Aufgaben der Verkehrsarchitektur von morgen zählen laut Umfrage Verbesserungen der Straßenqualität und der Parkmöglichkeiten. Geht es nach dem Willen der Bundesbürger, dann gehören auch Schlaglöcher und lange Parkplatzsuche bald der Vergangenheit an.