(djd/nl). Eine goldene Regel gibt es für Verbraucher, die ihren Versicherungsschutz regelmäßig überprüfen: Zuerst sollten die Risiken abgedeckt werden, die den finanziellen Ruin bedeuten könnten. Ruinieren wird einen das Glas Rotwein sicherlich nicht, das bei der lustigen Fete auf dem kostbaren Berberteppich des Nachbarn landet, aber zum Partykiller kann es schon werden, wenn der Geschädigte auf der Erstattung des Malheurs besteht.
Eine private Haftpflichtversicherung deckt solche Alltagsrisiken ab. Viel wichtiger ist aber, dass sie auch für schwere Schäden aufkommt, die bei Unfällen entstehen können, etwa wenn der Versicherungsnehmer beim Ski- oder Radfahren jemanden verletzt und Behandlungskosten oder sogar Rentenzahlungen bei dauerhaften Verletzungen des Geschädigten eintreten. Deshalb rät die Stiftung Warentest in ihrer Zeitschrift Finanztest (Ausgabe 06/04): "Eine private Haftpflicht sollte ausnahmslos jeder haben!" Beim Tarif-Check von 64 Gesellschaften ermittelte Finanztest allerdings erhebliche Unterschiede bei vergleichbaren Leistungen.
So zählten die KarstadtQuelle Versicherungen (www.kqv.de, Tel.: 0800-5554000) für Singles zu den günstigsten Anbietern. Bei Deutschlands meist gewähltem Direktversicherer müssen Alleinstehende bei einer pauschalen Versicherungssumme von drei Millionen Euro einen Jahresbeitrag von nur 39 Euro aufbringen, der teuerste Anbieter verlangt mit 101 Euro für dieselbe Leistung fast das Dreifache.
