(djd/nl). Rheuma, Osteoporose, chronischer Tinnitus: die Liste der chronischen Erkrankungen ist fast beliebig lang. Immer mehr Menschen leiden unter den so genannten Zivilisationskrankheiten, die sie ambulant zu behandeln suchen. Trotz immenser Kosten für die Krankenkassen ist der Erfolg jedoch nicht immer gewährleistet. Stationäre Maßnahmen schlagen indes auf der Kostenseite noch stärker durch. Gefragt ist also eine Therapieform, die als Bindeglied in der Versorgungskette die Intensität einer stationären Rehabilitation mit den Vorzügen ambulanter Anwendungen kombiniert und der jeweiligen Krankheit quasi auf den Leib geschneidert ist: die Kompaktkur.
"Binnen drei Wochen lässt sich mit dieser komprimierten Therapieform chronischen Krankheiten von Kreislaufbeschwerden bis hin zum Dysstress effektiv die Stirn bieten", erklärt Heinz-Gustav Wagener, Vorstand der Interessengemeinschaft Kompaktkuren e.V., in der sich bislang Leistungsanbieter aus neun namhaften Kurorten zusammengeschlossen haben. Trotz finanzieller Vorteile für die Kostenträger machen bisher pro Jahr lediglich rd. 5.000 Patienten von dieser speziellen Kurform Gebrauch. Das soll sich nun ändern, und der Bekanntheitsgrad bei Kostenträgern und Patienten gesteigert werden. Mit Flyern, Mailings, Anzeigen und dem neuen Internetauftritt www.kompaktkur.de wird intensiv für das ganzheitliche Kurkonzept geworben. Weitere Infos unter Tel.: 05241-860825.
