(djd/nl). Informationen und Vorsorge für den Trauerfall werden durch die Streichung des staatlichen Sterbegeldes immer notwendiger. Die finanzielle Sicherung der eigenen würdigen Bestattung liegt allein beim Verbraucher. Doch über Preise spricht man im Trauerfall nur ungern. Die meisten Menschen werden deshalb unangenehm von den Kosten von durchschnittlich 5.000 Euro für die Bestattung überrascht. Dazu kommen noch die Ausgaben für die jahrelange Grabpflege.
Wer die Preise kennt, kann besser vorsorgen und Angebote und Leistungen vergleichen. Die detaillierten Kosten einer Bestattung kann man sich bei Aeternitas e.V., der Verbraucherinitiative Bestattungskultur, online durchrechnen (www.aeternitas.de). Ein Kostenrechner für den letzten Abschied gibt Auskunft über das übliche Preisniveau der Beerdigung und ist eine wertvolle Hilfe für das Beratungsgespräch beim Bestatter, Friedhofsgärtner oder Steinmetz.
So lassen sich die Angebote der Dienstleister besser einschätzen. Wer dann noch die Inhalte der Bestattung schriftlich festhält, hat bestens vorgesorgt. Ganz einfach geht das mit dem Aeternitas-Leitfaden für den Trauerfall (sieben Euro zzgl. Porto). Eine gute Vorsorge in drei Schritten: den letzten Willen festhalten, den Kostenrahmen bestimmen und finanzielle Vorsorge treffen, z.B. mit einer Sterbegeldversicherung. Weitere Infos unter Tel.: 02244-92537.
