Recyclingkunststoff auf Spielplätzen
(djd/nl). Wippen auf Shampooflaschen, klettern auf Joghurtbechern und schaukeln auf Chipstüten? Kinder können sich auf Spielgeräten aus recycelten Kunststoffverpackungen mit dem Grünen Punkt richtig austoben. Diese umweltfreundliche Anwendung für Wertstoffe aus dem Gelben Sack ist zugleich kindgerecht. Verletzungsgefahr durch Splitter oder harte Kanten wie bei den herkömmlichen Materialien Holz und Beton besteht nicht.
Kunststoffprodukte sind aufgrund ihres geringen Gewichts leichter zu handhaben als bruchanfälliger Beton. Und im Vergleich zu Holz überzeugt das Material durch Langlebigkeit und geringen Wartungsaufwand. Spielgeräte aus gebrauchten Verpackungen stehen in puncto Sicherheit herkömmlichen Materialien in nichts nach. Kommunen haben deshalb begonnen, Spielplätze mit Geräten aus Recyclingkunststoff auszustatten.
Auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Kunststoff-Recycling mbH (DKR) entstand Ende 2003 in Schleswig-Holstein der bundesweit erste Spielplatz, auf dem überwiegend Geräte aus gebrauchten Verpackungen stehen. Sechs Tonnen Kunststoffabfall aus deutschen Haushalten wurden hierfür verarbeitet. Kinder und Lehrer der Grundschule sind gleichermaßen vom farbenfrohen Material begeistert. Übrigens: Alle Spielgeräte aus gebrauchtem Kunststoff lassen sich nach der Nutzung wieder recyceln. Weitere Informationen zu Produkten aus Recyclingkunststoff gibt es im Internet unter www.dkr.de.