(djd/nl). Neuschnee auf unberührtem Steilhang - wen lockt es da nicht, sich mit Skiern oder Snowboard hineinzuwagen? Das Risiko eines Lawinenabgangs trägt abseits der Piste jeder selbst. Tiefschneefahrer sollten sich daher gründlich mit dem Thema Lawinen befassen, rät der Schweizer Bergsportspezialist Mammut und bietet unter www.mammut.ch fachliche Hilfe an.
Schon jede Mammut Snow Jacke enthält eine Kurzbroschüre, das "avalanche risk management booklet", welches die wichtigsten Verhaltensregeln nennt. Umfassender informiert das Buch zur Lawinenkunde, der "Powderguide". Zur Sicherheitsausrüstung gehört ein Rucksack mit geeigneter Schaufel und eine Expert-Sonde, sagen die Experten. Die Funktion des handlichen Barryvox-Suchgeräts (LVS) kann man in den Avalanche Training Centers überprüfen. Die weltweit erste Anlage für die Anwendung des Verschütteten-Suchgeräts entstand vor zwei Jahren in der Schweiz. Das Gelände gleicht einem Lawinenkegel, 16 Einzelsender sind fix installiert.
Sie können durch elektronischen Befehl einzeln aktiviert und gesucht werden. Während der Wintersaison steht die Anlage Besuchern gratis zur Verfügung. An den "Safety Days" (www.safetydays.com) kann man unter professioneller Leitung in der Schweiz, aber auch in Deutschland und Österreich sein Wissen vertiefen und Material testen.
