Winterstärkung

(djd/nl). Wenn der Winter naht, haben Tonika und Stärkungsmittel wieder Hochsaison. Doch nicht alles, was vollmundig angepriesen wird, hilft. Auch eine Fülle von Inhaltsstoffen, die alle gegen irgendetwas gut sind, ist keine Garantie für Gesundheit und Wohlbefinden. Zudem sind zahlreiche Stärkungsmittel mit Alkohol angereichert, wie etwa die Konsumentenschützer von "Ökotest" bei einem Produktvergleich herausfanden.

Bis zu 79 Volumenprozent Alkohol fand man hier in den untersuchten Tonika. Derartig hohe Dosierungen können u.a. auch die Wirkung bestimmter Substanzen vermindern oder verstärken. Um Energie und Nervenkraft für die kalte Jahreszeit zu tanken, sollte man daher nach einem anerkannten Stärkungsmittel Ausschau halten, das konzentriert wirkt und nicht mittels Alkoholzusätzen zu großen Portionen gemacht wird.

Bewährt haben sich z.B. Kuren mit Vitamin B12-Trinkfläschchen (aus der Apotheke). Die positive Wirkung von Vitamin B12 auf den Stoffwechsel und die Nervenfunktionen wurde in vielen wissenschaftlichen Publikationen nachgewiesen. Besonders Menschen ab 50 profitieren davon, da es bei höherem Lebensalter oft unbemerkt zu einem Mangel an Vitamin B12 kommen kann.