(djd/nl). Der Verlust eines Zahnes kann jeden treffen. Entweder als Folge eines Unfalls oder einer Erkrankung oder einfach nur aus Altersgründen. Glücklicherweise muss heute keiner mehr mit der "schwarzen Lücke" leben, denn mit Implantaten lassen sich Zähne optimal ersetzen. Rund 450.000 künstliche Zahnwurzeln setzen Zahnärzte jedes Jahr in Deutschland ein. Sie dienen als Basis für einzelne künstliche Zähne oder als Anker für Brücken und Prothesen.
Gegenüber herausnehmbaren Prothesen haben Implantate viele Vorteile: Weil sie fest im Kiefer verankert sind, fühlen sich die "unechten" wie eigene Zähne an und vermitteln so die Sicherheit, dass nichts verrutschen oder drücken kann. Außerdem sind die künstlichen Zahnwurzeln fast genauso belastbar wie die eigenen Zähne; das heißt, man kann damit wie gewohnt kräftig zubeißen und kauen. Die Kosten eines Implantats hängen von der Anzahl der ersetzten Zähne und vom Umfang des notwendigen Eingriffs ab.
Durchschnittlich kostet das Einsetzen einer künstlichen Wurzel (Einzelzahnimplantat) etwa 750 bis 1.500 Euro. Darin sind der Materialaufwand, das Arzthonorar und Begleitleistungen wie Röntgen enthalten. Dazu kommen noch einmal Kosten in ähnlicher Höhe für die künstliche Zahnkrone. Neu: Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen ab 2005 einen Zuschuss für einen implantatgetragenen Zahnersatz. Mehr Informationen zu Implantaten unter www.prodente.de.
