(djd/nl). In den Wintermonaten haben die Feuerwehren in Deutschland Hochsaison. Nicht nur an Weihnachten und Silvester ist der unsachgemäße oder fahrlässige Umgang mit Kerzen und Feuerwerkskörpern Ursache für schwere Unfälle, Haus- und Wohnungsbrände. Auch in den ersten Monaten des neuen Jahres, wenn es draußen trist und kalt ist, sorgt offenes Feuer - ob als Kerze oder im Kamin - für manch ungewollte Bescherung.
Auf weit über 1 Milliarde Euro im Jahr summieren sich nach Angaben der HDI Versicherungen die Kosten für Wohnungsbrände in Privatgebäuden. Rund 200.000 Mal mussten im letzten Jahr deshalb die Feuerwehren ausrücken. "Es ist klar, dass wir durch die Zentralheizungen den Umgang mit offenem Feuer nicht mehr gewohnt sind und die Gefahren unterschätzen," meint dazu HDI-Vorstand Dr. Michael Rohe.
Im Fall der Fälle sollte man unverzüglich die Wohnung verlassen und die Feuerwehr informieren. Wichtig im Schadenfall ist auch die Versicherungsfrage: Für die Schäden an der Wohnungseinrichtung springt die Hausratversicherung ein. Für etwaige Schäden in weiteren Wohnungen oder im Treppenhaus kommt die private Haftpflichtversicherung auf, während das Eigenheim über die Wohngebäudeversicherung versichert ist. Und greift der Brand auf das Nachbarhaus über, so schützt die Privathaftpflicht bzw. bei vermieteten Häusern die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht.
