Grauer Star

(djd/nl). Die Operation des grauen Star ist der häufigste und zugleich auch erfolgreichste chirurgische Eingriff, der weltweit durchgeführt wird. Die Entfernung der meist durch den Alterungsprozess getrübten Augenlinse hat eine extrem niedrige Rate von Nebenwirkungen. Erfahrene Augenchirurgen wie Professor Dr. Thomas Neuhann, Ophthalmologe am Rotkreuz-Krankenhaus in München, erledigen den Eingriff in nur 20 Minuten.

Bei der Katarakt-OP wird die eingetrübte Linse, die das Sehvermögen beeinträchtigt, durch eine Intraokularlinse (IOL) aus Kunststoff ersetzt. Bei der Linsentechnologie ist man nun noch einen Schritt weiter. Die neuartige Linse "Tecnis", die von Advanced Medical Optics (AMO) vertrieben wird, hat eine besondere Oberfläche, die alle einfallenden Lichtstrahlen in einem Punkt des Auges bündelt und Streueffekte minimiert.

Dank dieser Technik können Tecnis-Träger nach der Operation Kontraste wieder deutlich besser sehen. Das macht sich vor allem in der Nacht und in der Dämmerung positiv bemerkbar und kann die Sicherheit und Lebensqualität älterer Menschen deutlich steigern.

"Die Tecnis-Linse kostet nicht mehr als eine eher günstige Brille beim Discount-Optiker", erklärt Professor Dr. Thomas Neuhann. "Ich glaube nicht, dass man sich für diesen Betrag viele Dinge kaufen kann, die ein Leben so wesentlich verändern oder verbessern können."