(djd/nl). Schweißgeruch ist nicht nur lästig und unerwünscht, er kann sogar einer Beziehung im Weg stehen. Das hat eine aktuelle Umfrage der bengerno-Marktforschung ergeben. 425 Teilnehmer nahmen online daran teil, und mehr als 70 Prozent von ihnen fühlten sich schon oft durch den Schweißgeruch eines anderen Menschen belästigt. Nahezu ebenso hoch ist der Prozentsatz derjenigen, die sich auf keinen Fall vorstellen können, mit einem häufig nach Schweiß riechenden Partner zusammen zu sein. Als abstoßend wird vor allem nach altem Schweiß riechende Kleidung empfunden.
Vielen Befragten wäre es unangenehm, die betroffene Person darauf anzusprechen - daher gilt es, solchen Situationen vorzubeugen. Eine effektive und dennoch weitgehend unbekannte Therapie gegen übermäßiges Schwitzen ist die so genannte Iontophorese mit Geräten, die etwa von der Firma Dr. Hönle (Infos unter www.idromed.de) hergestellt werden. Hände oder Füße werden dabei in zwei Wasserwannen getaucht, zwischen denen Elektroden eine geringe Spannung aufbauen.
Ein schwacher, prickelnder Strom von 15 bis 20 Milli-Ampere, der durch den Körper geleitet wird, reicht aus, um die Informationen zwischen Nerven und Drüsen langsamer fließen zu lassen. Wenn der Hautarzt festgestellt hat, dass das Iontophorese-Gerät wirkt, kann er es verordnen, und die Krankenkasse übernimmt einen Großteil der Kosten.
( Schweißgeruch )
