Wie die Hauswand zum Leben erwacht

(djd/nl). Wer beim Anblick seiner kahlen und nicht mehr ganz blütenweißen Hauswände ins Grübeln kommt, sollte einmal über eine natürliche Bepflanzung nachdenken. Eine Fassadenbegrünung ist mit relativ geringem technischem Aufwand durchführbar. Dafür steigert sie die Qualität des Wohnumfeldes erheblich, in erster Linie durch den wohltuend frischen und naturbelassenen Anblick. Gleichzeitig bietet der "grüne Vorhang" allerlei Lebensräume für Tiere. Vor allem Kinder werden sich freuen, wenn sie das Schlüpfen der Amseljungen hautnah miterleben können.

Die hohe Verdunstung der Pflanzen und stärkere Beschattung der Hauswand wirken sich im Sommer angenehm kühlend auf die Räume aus; grundsätzlich trägt die natürliche Fassade zur Staubfilterung und Sauerstoffproduktion bei. Die Auswahl an Bepflanzungen ist groß, angefangen von Efeu bis zu Blauregen und Kletterrosen. Dabei eignet sich nicht jede Pflanze für jede Hauswand; ein fachlicher Ratschlag ist daher zu empfehlen. Von der Fassadenbegrünung ist es nur noch ein kleiner Schritt zur Dachbepflanzung. Egal ob Schräg- oder Flachdach - für jede Fläche gibt es die passende Bepflanzung. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Steingarten aus Thymian, Mauerpfeffer und Fetthenne auf der Garage? Infos und Tipps gibt´s bei der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung, Tel.: 07152-353003 oder im Internet: www.fbb.de.