Schloss Trauttmansdorff
(djd/nl). Mildes Klima und südländischer Pflanzenreichtum können manchmal Wunder wirken. Das machten sich die Ärzte in Meran bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts zu Nutze, als sie Erholung suchende Kurgäste aus ganz Europa betreuten. Prominentester Gast war Kaiserin Sissi von Österreich, die ihr Winterdomizil in Schloss Trauttmansdorff bezog. Heute erstreckt sich rund um diesen historischen Ort der botanische Garten. Von einem Flaumeichenwald begrenzt, dehnt er sich über zwölf Hektar aus.
Besucher, die einen entspannten Spaziergang durch die abwechslungsreiche Pflanzenwelt unternehmen wollen, werden sich hier ebenso wohl fühlen wie Gäste, für die die interessante Zusammensetzung der Florengebiete im Vordergrund steht. In den Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind die Pflanzen nach ihrer Herkunft geordnet. Es werden die Zusammenhänge zwischen natürlicher Vegetation, Klima, Standort und menschlichen Eingriffen berücksichtigt.
So stehen Naturlandschaften wie der japanische Auwald neben Kulturlandschaften wie Reisterrassen und Teeplantagen. Nach den ausgedehnten Streifzügen lädt das Café am Seerosenteich zum Ausruhen ein: Sonnenwärme tanken, dem Plätschern des Wassers lauschen und den Tag genießen. Das botanische Paradies ist von Mitte März bis Mitte November täglich geöffnet. Weitere Informationen unter www.trauttmansdorff.it oder per Tel.: 0039-0473-235730.