Schwangerschaft
(djd/nl). Grüner Hering zum Frühstück, Milch und Kekse um Mitternacht - in der Schwangerschaft entwickeln viele Frauen außergewöhnliche Gelüste. Doch die hormonellen Veränderungen im Körper stellen nicht nur den Speisezettel auf den Kopf. Beispielsweise auch der Säuregehalt der Scheidenflüssigkeit kann sich plötzlich ändern. Steigt der pH-Wert, nimmt das Risiko zu, an einer Scheideninfektion zu erkranken.
Denn in einem basischen Milieu, das zumeist mit einem höheren Glukosegehalt einhergeht, finden vor allem Pilze einen idealen Nährboden. Mit den bekannten unangenehmen Folgen - auch wenn Infektionen mit dem als Candida albicans bekannten Scheidenpilz für das ungeborene Kind nicht gefährlich sind. Erst während der Geburt kann sich auch das Baby mit dem Pilz infizieren. Juckende Entzündungen im Mund und im Windelbereich sind die unliebsamen Folgen, die das Neugeborene in den ersten Lebenswochen quälen können (Infos unter www.scheidenpilz.de).
Um zu verhindern, dass sich der Pilz ausbreitet und auf das Kind übertragen wird, sollten werdende Mütter einer Infektion rechtzeitig mit einer wirksamen Vaginalcreme oder Vaginaltabletten Einhalt gebieten - zum Beispiel mit "KadeFungin 3". Die günstigen Präparate mit dem bewährten Wirkstoff Clotrimazol sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich.