(djd/nl). Wenn der Hauptverdiener einer Familie stirbt, geraten die Angehörigen schnell in große finanzielle Nöte. Denn die gesetzliche Hinterbliebenenversorgung ist erheblich geringer als gemeinhin angenommen. Während die "kleine" Witwenrente nur 25 Prozent der Versichertenrente des Verstorbenen beträgt, wurde die "große" Witwenrente erst vor drei Jahren von 60 auf 55 Prozent gekürzt. Den meisten Bundesbürgern sind diese Fakten allerdings nicht bewusst, wie eine aktuelle Umfrage der RatGeberZentrale ergab.
Nur knapp 42 Prozent der Befragten haben sich mit einer privaten Police für den Fall der Fälle geschützt. Weit mehr als die Hälfte der Interviewten - nämlich gut 58 Prozent - hat dagegen keine private Vorsorge getroffen. Dabei lässt sich mit einer Risikolebensversicherung das Risiko des Todes des Hauptverdieners günstig absichern. Experten empfehlen, das Drei- bis Fünffache des Jahresnettoeinkommens als Todesfallsumme zu vereinbaren.
Bei einem Preisvergleich hat "Finanztest" (Ausgabe 08/2004) enorme Beitragsunterschiede festgestellt. Zwei Anbieter führen den Test an, einer davon ist der Direktversicherer KarstadtQuelle Versicherungen (www.kqv.de, kostenloser Beratungs-Service unter Tel.: 0800-6669000). Hier zahlt ein 45-jähriger Nichtraucher für eine Versicherungssumme von 150.000 Euro (Laufzeit 20 Jahre) lediglich 36,35 Euro im Monat.
